Beschaffungsamt des BMI vergibt Aufträge im Wert von 9,3 Milliarden Euro
Das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums (BeschA) hat im Jahr 2025 Aufträge im Volumen von 9,3 Milliarden vergeben – rund eine Milliarde weniger als 2024.
Die Behörde bündelt die Einkäufe anderer Bundesbehörden und wickelt diese zentral ab. Das tut sie – blickt man auf die Vergabesicherheit – fast immer rechtskonform. Es gab laut Statistik des Jahresberichts 2025 bei weniger als 2 Prozent der EU-weiten Vergaben Nachprüfverfahren. Und: Von denen ging nicht einmal die Hälfte für den Bund verloren.
Zwei Drittel der erfolgreichen Verfahren waren im vergangenen Jahr EU-weite Ausschreibungen. Beim Volumen bedeutete das, dass 98 Prozent EU-weit und nur 2 Prozent in nationalen Verfahren vergeben wurden. Bei den Ausschreibungen kamen zu 66 Prozent kleine und mittelständische Unternehmen zum Zuge. Der Anteil sank damit leicht um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zahl der Lieferanten sinkt
Eine leichte Tendenz nach unten weist die Zahl der insgesamt beauftragten Unternehmen aus. Waren es 2023 noch mehr als 600 Lieferanten, sank diese Zahl auf 570 im Jahr 2024 und 520 im Jahr 2025. Die Quote neuer Vertragspartner war mit 34 Prozent in den beiden letzten Jahren gleich hoch.
Der Jahresbericht schlüsselt die Anzahl der Verträge für einige wichtige Produktgruppen auf. Dabei liegt der IT-Bereich bei rund 30 Prozent – das entspricht etwa dem Bild der vergangenen Jahre. Relevant sind auch Bekleidung und persönliche Ausstattung sowie Fahrzeuge.
Quelle
- Beschaffungsamt des BMI (direkt zum Bericht 2025): https://www.bescha.bund.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Taetigkeitsberichte/daten_und_fakten_2025.pdf?__blob=publicationFile&v=2
- Beschaffungsamt des BMI (direkt zum Bericht 2024): https://www.bescha.bund.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Taetigkeitsberichte/daten_und_fakten_2024.pdf?__blob=publicationFile&v=4
- Vergabeblog: https://vergabeblog.de/2026-03-26/bescha-veroeffentlicht-jahresbericht-2025-auftragsvolumen-von-93-mrd-eur/
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