Start-up-Beschaffungsindex: junge Unternehmen punkten in bestimmten Branchen
Der Start-up-Beschaffungsindex 2026 ist da. Er zeigt: 2024 und 2025 kamen die jungen Unternehmen insbesondere in den Branchen Industrie und Chemie, IT-Software sowie Forschung und Entwicklung zum Zuge.
Der Startup-Beschaffungsindex wird erstellt durch einen Abgleich von den auf startupdetector.de gelisteten Start-ups (gut 32.000) mit den Vergabedaten des Datenservices Öffentlicher Einkauf. Allen Datenunsicherheiten zum Trotz lassen sich laut Staat-up e.V., der die Analyse vorgenommen hat, einige Fakten für den Untersuchungszeitraum feststellen. Zum einen gewinnen die jungen Unternehmen, gemessen an den Teilnahmezahlen, ähnlich viele Ausschreibungen wie etablierte Unternehmen. Zum anderen kristallisiert sich heraus, in welchen Branchen Start-ups bei der Auftragsvergabe vergleichsweise präsent sind: „Industrielle Erzeugnisse und Chemie“, „IT-Software“ sowie „Forschung und Entwicklung“.
Etablierte Unternehmen mit großer Marktmacht
Allerdings zeigt der Beschaffungsindex weiterhin die große Marktmacht etablierter Unternehmen. Zum Beispiel wurden im Jahr 2025 im Bereich IT-Software 23 Aufträge an Start-ups vergeben, aber 973 an etablierte Unternehmen. Der Anteil der Startups lag damit bei nur 2,31 Prozent.
Was die Verfahrensarten angeht, schnitten die jungen innovativen Unternehmen im Wettbewerblichen Dialog gut ab. Auch die Verhandlungsvergaben ohne Teilnahmewettbewerb verliefen vergleichsweise erfolgreich.
Quelle
- Kompetenzzentrum innovative Beschaffung: https://www.koinno.de/koinno/aktuelles/detail/aktualisierung-des-startup-beschaffungsindex-2026/
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