Ein Zeitstempel dient der eindeutigen zeitlichen Einordnung eines Dokuments. Dieser ist für die elektronische Vergabe unerlässlich, um verspätet eingetroffene Angebote ausschließen zu können.
Begriff Archives
Zentrale Vergabestelle
Eine zentrale Vergabestelle ist ein öffentlicher Auftraggeber, der für andere öffentliche Auftraggeber dauerhaft Leistungen beschafft. Letztlich dient die zentrale Beschaffung zumeist der Bündelung von Bedarfen und ermöglicht Einsparungen in den Ressourcen Geld, Zeit und Personal.
Zertifikat
Als Beleg, dass eine Leistung bestimmten, in der Leistungsbeschreibung geforderten Merkmalen entspricht, kann der öffentliche Auftraggeber die Vorlage von Zertifizierungen verlangen bzw. ein Bieter Zertifizierungen vorlegen.
Zertifizierungsstelle
Eine Zertifizierungsstelle ist eine unabhängige Stelle, die Zertifikate in bestimmten Bereichen ausstellt
Zuschlag
Der Zuschlag beendet das Vergabeverfahren. Der Zuschlag beinhaltet zugleich die Annahme eines Angebots durch die Vergabestelle. Mit dem Zuschlag kommt ein Vertrag mit dem öffentlichen Auftraggeber zustande, für den die Bedingungen gelten, die in der Ausschreibung genannt wurden. Dem Zuschlag geht die Prüfung und Wertung aller Angebote voraus. vgl. Submissionsergebnis vgl. Zuschlagserteilung vgl. Zuschlagskriterien vgl.Continue reading „Zuschlag“
Zuschlagserteilung
Die Zuschlagserteilung beendet das Vergabeverfahren. vgl. Zuschlag
Zuschlagsfrist
Die Zuschlags- und Bindefrist bezeichnet die Zeitspanne, die einer Vergabestelle für die Ermittlung und Beauftragung des wirtschaftlich günstigsten Angebotes zur Verfügung steht. Nur innerhalb der Zuschlagsfrist sind die Bieter an ihre Angebote gebunden. Nach Ablauf der Zuschlags- bzw. Bindefrist stellt ein Zuschlag der Vergabestelle nach den zivilrechtlichen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ein neues AngebotContinue reading „Zuschlagsfrist“
Zuschlagskriterien
Anhand der Zuschlagskriterien ermittelt der Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot. Zuschlagskriterien müssen in der Reihenfolge ihrer Gewichtung in der Bekanntmachung oder spätestens in den Vergabeunterlagen veröffentlicht werden. Bei der Wahl der einzelnen Zuschlagskriterien ist der öffentliche Auftraggeber nicht völlig frei. Insbesondere müssen Zuschlagskriterien immer mit dem Auftragsgegenstand in Verbindung stehen. Neben dem Preis können auch qualitative,Continue reading „Zuschlagskriterien“
Zuwendungen
Zuwendungen sind nach § 23 BHO „Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für Leistungen an Stellen außerhalb der Bundesverwaltung zur Erfüllung bestimmter Zwecke“. Zuwendungen stellen grundsätzlich keine öffentlichen Aufträge dar und unterfallen daher regelmäßig nicht dem Vergaberecht.
Zweistufiges Verfahren
Es gibt ein- und zweistufige Vergabeverfahren. Zweistufige Verfahren bestehen aus dem Auswahl- und dem Zuschlagsverfahren. Im Auswahlverfahren wird der Kreis der potentiellen Bieter (Bewerber) durch einen Teilnahmewettbewerb eingeschränkt. Die Bewerber werden aufgefordert einen Teilnahmeantrag auszufüllen und zu übermitteln. Anhand der Eignungskriterien wird im Anschluss die Eignung der Bewerber geprüft und ggf. der Bewerberkreis eingeschränkt. Im ZuschlagsverfahrenContinue reading „Zweistufiges Verfahren“
Zwingende Ausschlusskriterien
Zwingende Ausschlusskriterien (auch Ausschlussgründe) sind im Gegensatz zu fakultativen Ausschlussgründen dadurch gekennzeichnet, dass dem öffentlichen Auftraggeber grundsätzlich keine Wahl bleibt, ob er das Angebot ausschließt. Den Unternehmen bleibt allerdings die Möglichkeit einer Selbstreinigung nach § 125 GWB. Zwingende Ausschlussgründe finden sich beispielsweise in § 123 GWB oder § 57 VgV. vgl. fakultative Ausschlusskriterien vgl. Selbstreinigung