UBA-Bericht über Integration von Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft erschienen
Das Umweltbundesamt hat eine neue Publikation dazu veröffentlicht, wie Aspekte von Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft in die Beschaffung der öffentlichen Hand integriert werden können.
Der Bericht fasst die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens zusammen, das sich mit den Anforderungen aus dem Klimaschutzgesetz, dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und der AVV Klima auseinandergesetzt hat. Die Autoren identifizierten zehn wichtige Produktgruppen aus der öffentlichen Beschaffung – unter anderem Bekleidung, IT und Fahrzeuge – und erarbeiteten Maßnahmen und Ausschreibungskriterien, die Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft berücksichtigen. Die Ergebnisse sind in eine Arbeitshilfe für die Vergabestellen eingeflossen. Zu den weiteren Arbeitshilfen, die im Bericht aufbereitet wurden, zählt auch ein Tool zur Berechnung von Treibhausgasemissionen bei der Lebenszyklusbetrachtung.
Vergabestatistik als Monitoringstelle?
Die zweite große Aufgabe der Forschenden war es, ein Monitoringkonzept zu entwickeln, das Aufschluss gibt über die Umsetzung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Es flossen die Erfahrungen von Kommunen ein, die bereits über ein Monitoring verfügen. Um den Effekt einer zirkulären, klimaschonenden Beschaffung wirklich darstellen zu können, empfehlen die Autoren die Erfassung von Kreislaufwirtschaftsaspekten in der Vergabestatistik als eine effiziente Möglichkeit. Dafür müsste die Anlage 9 der VergStatVO zu umweltbezogenen Kriterien weiter ausdifferenziert werden.
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