Pistorius organisiert Bundeswehrbeschaffung neu
Damit die Behörde dem gestiegenen Auftragsvolumen gewachsen bleibt, stellt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw) neu auf.
Die einst vom früheren Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ausgerufene Zeitenwende war der Anfang einer Verteidigungspolitik, die die Bundeswehr erheblich stärken soll. Auch die Beschaffer des deutschen Militärs stellt die Zeitenwende vor neue Herausforderungen, und so erläuterte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Ende Mai im Verteidigungsausschuss, wie er das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (BAAINBw) neu organisieren will.
Das Amt müsse bei dem „enorm gestiegenen Auftragsvolumen“ handlungsfähig bleiben, wie der Vergabeblog schreibt. Es soll ferner für mehr Innovationen in der Bundeswehr sorgen und eine engere Zusammenarbeit mit der Industrie ermöglichen. Der Minister nannte laut Vergabeblog folgende Einzelheiten:
- Marktbeobachtung als größeren Schwerpunkt
- Bessere Kenntnisse über Lieferanten und Lieferketten, bessere Preiskontrolle
- Im Amt werden je nach Bedarf Projektteams für konkrete Beschaffungen zusammengestellt
- Straffere Vergabeverfahren, insbesondere bei marktverfügbaren Lösungen
- Mehr offene Ausschreibungen, um innovative Lösungen zu finden
- Ausbau der Präsenz des Beschaffungsamtes im Bundesgebiet
Durch multinationale Beschaffungskooperationen will Pistorius außerdem die strategische Autonomie Deutschlands und Europas stärken.
Quelle
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