Studie: KI spielt bei der Bauteilbeschaffung bereits größere Rolle
Künstliche Intelligenz wird zu einem wichtigen Treiber der Digitalisierung im Einkauf – zu diesem Schluss kommt eine Studie der Firma Facturee, einer Plattform für die Beschaffung von Zeichnungsteilen.
Laut Studie der Firma Facturee setzen immer mehr Fachkräfte im unternehmerischen Bereich künstliche Intelligenz im Rahmen der Bauteilbeschaffung ein. Sie helfe insbesondere bei der Material- und Lieferantenrecherche, wo 17 beziehungsweise 16 Prozent der Befragten in einer Multiple-Choice-Frage ihr Kreuz setzten. Auch für die Beschleunigung von Prozessen oder um Angebotsabfragen zu automatisieren, griffen jeweils 16 Prozent der Firmen auf KI zurück. Um Bedarfe vorherzusagen oder Engpässe schnell zu erkennen, spielte KI für 15 Prozent der Befragten eine Rolle.
Für die Untersuchung ließ das Unternehmen technische Einkäufer, Ingenieure, Entwickler und Führungskräfte des Mittelstandes befragen.
Firmen sehen Chancen und Risiken gleichermaßen
Die Studie ergab jedoch auch eine gewisse Skepsis gegenüber KI-Tools in der Beschaffung. So äußerten 35 Prozent der Befragten Datenschutzbedenken und fürchteten insbesondere beim Umgang mit sensiblen Teilezeichnungen um ihre Datensouveränität. 25 Prozent hatten Angst, dass die Digitalisierung den persönlichen Austausch und die Beratung negativ beeinflussen könne. Auf diese Bedenken reagiert Facturee eigenen Angaben zufolge: Bei deren Dienstleistungen würden Fertigungsdaten im Falle eines Auftrags anonymisiert; ferner stünden persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.
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